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Rechtsmedizin


Jedes Gewaltopfer hat das Recht, erlittene Verletzungen fachgerecht dokumentieren zu lassen. Dabei unterliegen die Untersuchungsergebnisse der ärztlichen Schweigepflicht und dürfen erst nach Entbindung derselben durch das Opfer von der Rechtsmedizinerin/ dem Rechtsmediziner weitergegeben werden. Im Falle einer bloßen Dokumentation der Befunde (wenn kein privater oder behördlicher Gutachtenauftrag erteilt wird) verbleiben diese im Archiv. Anhand der Befunddokumentation (Fotografien, evtl. Zeichnungen, Schmerzskala usw.) und dem berichteten Tathergang kann jederzeit (auch Monate oder Jahre später) ein entsprechendes Gutachten angefertigt werden, welches durch die betroffene Person bei Ermittlungsbehörden (z.B. Polizei) oder Gerichten vorgelegt bzw. durch diese angefordert werden kann. 

Die Befunddokumentation wird kostenfrei erstellt, die Kosten für ein Gutachten werden i.d.R. vom Auftraggeber getragen.

Befunddokumentationen können auch nach sexuellen Übergriffen angefertigt werden und es besteht die Möglichkeit der anonymen Spurensicherung.

Bei Verletzungen erfolgt eine Beratung zur Verletzungsschwere und, falls notwendig, die Empfehlung zum Aufsuchen von Fachärzten (Chirurgie, Radiologie etc.).

Die Dokumentation erfolgt nach vorheriger Anmeldung, jederzeit auch kurzfristig und auch am Wochenende. 

Eine jederzeitige Erreichbarkeit und die Möglichkeit des Kontaktes besteht auch unter 
info@rechtsmedizin-leipzig.de. Hierüber kann auch der Kontakt/die Anmeldung erfolgen.
 

 
 

 

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